#News13. Okto­ber 2026

Sym­bo­li­scher Umzug an neuen Stand­ort: Ange­bo­te des AWO-Bege­g­­nungs­­­zen­­trum Olden­trup blei­ben bestehen

Mit einem sym­bo­li­schen Umzug ist jetzt im Wohn­ge­biet der BGW rund um die Lüne­bur­ger Straße in Olden­trup ein neues Kapi­tel auf­ge­schla­gen worden.

Hat einen neuen Ehren­platz im Wohn­ca­fé des Bie­le­fel­der Modells in der Lüne­bur­ger Straße 80: Das von Jochen Stö­p­ler gemal­te Wand­bild (Fotos: BGW/Susanne Frei­tag)

Nach der Schlie­ßung des AWO-Bege­g­­nungs­­­zen­­trums an der Lüne­bur­ger Straße 5 blei­ben alle dort ange­bo­te­nen Akti­vi­tä­ten erhal­ten und finden nun im Wohn­ca­fé des Bie­le­fel­der Modells wenige Meter ent­fernt an der Lüne­bur­ger Straße 80 statt.

Nach dem Abriss des alten Begeg­nungs­zen­trums, das nach fünf Jahr­zehn­ten auf­grund der ein­ge­schränk­ten Bar­rie­re­frei­heit und des unzu­rei­chen­den ener­ge­ti­schen Stan­dards einen ent­spre­chen­den Moder­­ni­­sie­rungs- und Erneue­rungs­be­darf auf­weist, wird die BGW dort einen Neubau mit sechs öffent­lich geför­der­ten Woh­nun­gen errich­ten.

In sieben Bau­ab­schnit­ten unter­zieht die BGW ihre 250 Woh­nun­gen an der Lüne­bur­ger, der Uelz­e­ner und der Sol­tau­er Straße einer umfas­sen­den ener­ge­ti­schen Sanie­rung. „Die Moder­ni­sie­rung unse­res Bestan­des trägt wesent­lich dazu bei, unse­ren Mie­te­rin­nen und Mie­tern hohe Heiz­kos­ten zu erspa­ren“, erläu­ter­te BGW-Geschäfts­­­füh­­re­rin Sabine Kubitza und zeigte sich zuver­sicht­lich, dass die erfolg­rei­che Quar­tiers­ar­beit der AWO auch an dem neuen Stand­ort fort­ge­setzt wird.

„Seit der Eröff­nung des Begeg­nungs­zen­trums im Jahr 1976 besteht hier eine enge Zusam­men­ar­beit zwi­schen haupt­amt­li­chen und ehren­amt­li­chen Kräf­ten. Dies ist eine Tra­di­ti­on, die trägt und Stärke bringt“, beton­te auch Kirs­ten Hops­ter, Vor­­­stands-vor­­­si­t­­zen­­de des AWO Kreis­ver­ban­des Bie­le­feld.

Nicht zuletzt die finan­zi­el­len Zwänge, so führte Sozi­al­de­zer­nent Ingo Nürn­ber­ger aus, haben zu der Ent­schei­dung geführt, das Gebäu­de an der Lüne­bur­ger Straße 5 auf­zu­ge­ben: „Die Zusam­men­le­gung von Begeg­nungs­räu­men in einem Quar­tier ist ein not­wen­di­ges Instru­ment, um Kosten ein­zu­spa­ren.“

Es ziehen nicht nur die viel­fäl­ti­gen Akti­vi­tä­ten für alle Gene­ra­tio­nen, die von Früh­­stücks- und Spie­le­treffs über Wei­­ter­­bil­­dungs- und Bewe­gungs­an­ge­bo­te, Com­­pu­­ter- und Kunst­kur­se bis hin zur Sozial- und Migra­ti­ons­be­ra­tung rei­chen, in das Wohn­ca­fé des Bie­le­fel­der Modells. Mit Astrid Gli­en­ke und Anna Böhme ist wei­ter­hin auch das bewähr­te AWO-Team an der Lüne­bur­ger Straße 80 vor Ort. Zu guter Letzt findet auch eine Repro­duk­ti­on des von Jochen Stöpp­ler gemal­ten Wand­bil­des einen schö­nen Platz am neuen Stand­ort.