Symbolischer Umzug an neuen Standort: Angebote des AWO-Begegnungszentrum Oldentrup bleiben bestehen
Mit einem symbolischen Umzug ist jetzt im Wohngebiet der BGW rund um die Lüneburger Straße in Oldentrup ein neues Kapitel aufgeschlagen worden.

Hat einen neuen Ehrenplatz im Wohncafé des Bielefelder Modells in der Lüneburger Straße 80: Das von Jochen Stöpler gemalte Wandbild (Fotos: BGW/Susanne Freitag)
Nach der Schließung des AWO-Begegnungszentrums an der Lüneburger Straße 5 bleiben alle dort angebotenen Aktivitäten erhalten und finden nun im Wohncafé des Bielefelder Modells wenige Meter entfernt an der Lüneburger Straße 80 statt.
Nach dem Abriss des alten Begegnungszentrums, das nach fünf Jahrzehnten aufgrund der eingeschränkten Barrierefreiheit und des unzureichenden energetischen Standards einen entsprechenden Modernisierungs- und Erneuerungsbedarf aufweist, wird die BGW dort einen Neubau mit sechs öffentlich geförderten Wohnungen errichten.
In sieben Bauabschnitten unterzieht die BGW ihre 250 Wohnungen an der Lüneburger, der Uelzener und der Soltauer Straße einer umfassenden energetischen Sanierung. „Die Modernisierung unseres Bestandes trägt wesentlich dazu bei, unseren Mieterinnen und Mietern hohe Heizkosten zu ersparen“, erläuterte BGW-Geschäftsführerin Sabine Kubitza und zeigte sich zuversichtlich, dass die erfolgreiche Quartiersarbeit der AWO auch an dem neuen Standort fortgesetzt wird.
„Seit der Eröffnung des Begegnungszentrums im Jahr 1976 besteht hier eine enge Zusammenarbeit zwischen hauptamtlichen und ehrenamtlichen Kräften. Dies ist eine Tradition, die trägt und Stärke bringt“, betonte auch Kirsten Hopster, Vorstands-vorsitzende des AWO Kreisverbandes Bielefeld.
Nicht zuletzt die finanziellen Zwänge, so führte Sozialdezernent Ingo Nürnberger aus, haben zu der Entscheidung geführt, das Gebäude an der Lüneburger Straße 5 aufzugeben: „Die Zusammenlegung von Begegnungsräumen in einem Quartier ist ein notwendiges Instrument, um Kosten einzusparen.“
Es ziehen nicht nur die vielfältigen Aktivitäten für alle Generationen, die von Frühstücks- und Spieletreffs über Weiterbildungs- und Bewegungsangebote, Computer- und Kunstkurse bis hin zur Sozial- und Migrationsberatung reichen, in das Wohncafé des Bielefelder Modells. Mit Astrid Glienke und Anna Böhme ist weiterhin auch das bewährte AWO-Team an der Lüneburger Straße 80 vor Ort. Zu guter Letzt findet auch eine Reproduktion des von Jochen Stöppler gemalten Wandbildes einen schönen Platz am neuen Standort.